Adobe Photoshop CS6 – die 10 wichtigsten Neuerungen im Überblick

Bereits beim Öffnen des neuen Photoshop CS6 fällt auf: Die Arbeitsoberfläche hat sich farblich verändert. Weniger offensichtlich ist die hohe Performance und in den Werkzeugen verstecken sich zahlreiche neue Bildbearbeitungsfunktionen, die laut Adobe teilweise komplett neu programmiert wurden.

Photoshop CS6: anwenderfreundlich und schnell

Mit einer dunkleren Arbeitsoberfläche möchte Adobe Bilder und Grafiken mehr in den Fokus rücken, während das Menü und die Werkzeuge dezent in den Hintergrund rücken und nicht vom Wesentlichen ablenken. Gefällt Ihnen das neue Erscheinungsbild nicht, können Sie dieses jederzeit um beliebige Nuancen aufhellen. Ebenfalls neu: der „Rich Cursor Support“. Der Cursor zeigt Informationen zu den Werkzeugen an, sobald sich die Maus darüber bewegt. Weiterhin arbeiten Sie mit Photoshop CS6 deutlich schneller als mit den Vorgängerversionen. Zu diesem Zweck nutzt Adobe die Mercury Graphics Engine, eine Grafikbeschleunigung. Das Speichern erfolgt damit im Hintergrund, während ohne Unterbrechung weiter gearbeitet werden kann und Filter werden in Echtzeit angewandt. Außerdem werden alle Dateien automatisch zwischengespeichert, so dass bei einem plötzlichen Rechnerabsturz jederzeit die Wiederherstellung möglich ist.

Neue Effekte und Filter

Adobe hat einige Funktionen verbessert und andere neu programmiert, um eine effektivere Bildbearbeitung zu ermöglichen. Mit „Content-Aware“ können Sie Bildbereiche mit anderen Inhalten füllen, um beispielsweise kleine Fehler auszubügeln und mit der „Move-Funktion“ einzelne Objekte aus dem Bild verschieben oder entfernen. Das Plug-in Camera Raw 7 ermöglicht das Herausarbeiten von Details in Fotos, ebenfalls neu sind die Filter „Iris Blur“ und „Tilt Shift“. Mit den beiden Weichzeichnern erfolgen Änderungen in Echtzeit – der Schärfebereich lässt sich mit „Iris Blur“ punktgenau einstellen, während „Tilt Shift“ linear arbeitet. Ideal bei Weitwinkel-Aufnahmen: die Objektivkorrektur. Verzerrte Linien können damit automatisch begradigt werden.

3D- und Videobearbeitung

Unter dem Verlaufs- und dem Pipette-Werkzeug verbergen sich neue 3D-Funktionen, was ebenso wie die Video-Bearbeitungsmöglichkeiten vor allem die Grafik-Designer unter Ihnen erfreuen wird. Zu den wichtigsten Neuerungen im 3D-Bereich zählen das Material-Drop-Tool und der Material-Eyedropper. Für die Bearbeitung von Videos stehen mit Photoshop CS6 sämtliche Bildbearbeitungsfunktionen zur Verfügung, so dass einzelne Frames beliebig angepasst werden können.

 „Normal Maps“ auf einem 3D-Objekt in Photoshop. Spannendes Neuland für eingesessene Retuscheure.

Adobe Creative Cloud

Arbeiten Sie an unterschiedlichen Rechnern, leistet Ihnen Creative Cloud gute Dienste. Damit werden sämtliche benutzerdefinierte Einstellungen Geräte übergreifend verfügbar gemacht. So befinden Sie sich beim Starten von Photoshop stets in Ihrer bevorzugten Arbeitsumgebung und können alle neuen Funktionen wie gewohnt nutzen, ohne zeitaufwendige Anpassungen vornehmen zu müssen.

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