Vorgestellt: Microsoft Office Word 2013

Microsofts Office-Suite ist zu Recht eine der beliebtesten Anwendungen aus diesem Bereich, was sowohl Privatanwender als auch Business-Nutzer einschließt. Seit 1983 wurde das Produkt stetig weiterentwickelt – und stößt nun mit Office 2013 auf einen vorläufigen Höhepunkt. Ein wichtiger Teil des Paketes ist sicherlich Word 2013, welches der folgende Artikel etwas genauer beleuchtet.

Neues Design – Windows 8 für Office?

Eine kleine Warnung vorweg: Auch mit Word 2013 können Sie in erster Linie Dokumente bearbeiten, Briefe verfassen und Vorlagen verwenden, um besagten Dokumenten einen vielleicht etwas schöneren Look zu verleihen. Mit anderen Worten kann natürlich auch diese Ausgabe das Schreiben nicht neu erfinden, gewisse Dinge (wie das Transportieren von Buchstaben auf ein virtuelles Blatt Papier) sind einfach ausgelotet. Aus diesem Grund halten sich auch die Änderungen in Word 2013 in Grenzen, wenngleich einige davon durchaus bemerkenswert und gar nicht so unwichtig sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen.
Jedem Anwender von Word 2010 wird etwa sofort der veränderte Look ins Auge springen. Word 2013 orientiert sich visuell ein wenig am Metro-Design (auch wenn Microsoft selbst das Wort Metro nicht mehr nutzen will, weiß damit einfach jeder Leser sofort, was gemeint ist) und stellt sowohl die eigentliche Arbeitsfläche als auch die Ribbon-Oberfläche nun flach, größtenteils in Weiß und sehr aufgeräumt vor. Der leicht gewölbte Look des Ribbons und die Schattenwürfe, die es hier und da bei Word 2010 zu sehen gab, sind nun verschwunden. Es bleibt ein sehr übersichtliches Design, das in seinen minimalistischen Zügen durchaus zu gefallen weiß. Allerdings dürfte diese Änderung natürlich auch Geschmackssache sein, wobei die Produktivität dadurch nicht eingeschränkt wird – denn die Funktionsweise wird schließlich nicht beeinträchtigt.

Speichern in der Wolke

Microsoft hat in Word 2013 außerdem nach einigen Aussagen die Zeichen der Zeit erkannt und setzt in dieser Ausgabe nun angeblich verstärkt auf die Einbindung von Cloud-Computing – und das funktioniert in der Praxis tatsächlich. Die hauseigene Lösung des Unternehmens für das Speichern von Daten im Internet hört auf den Namen Skydrive. Dieser Dienst ist für Privatanwender zunächst kostenlos, eine Aufstockung des Speicherplatzes muss allerdings bezahlt werden. Da Microsoft auch in der kostenfreien Variante sieben Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung stellt, dürfte dieser Platz für Privatanwender und einfache Textdokumente jedoch für eine lange Zeit ausreichen. Unternehmen hingegen sorgen mit einem kleinen Obolus für eine Erhöhung des Speicherplatzes.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, was das alles mit Word 2013 zu tun hat und warum Sie der Autor dieser Zeilen darüber überhaupt informiert. Ganz einfach: Word 2013 speichert Dokumente auf Wunsch standardmäßig in jenem besagten Skydrive. Das geschieht wahlweise per STRG+S oder einfach durch den Mausklick auf den entsprechenden Button. Anschließend öffnet sich nicht mehr der Dialog zur Speicherung der Daten auf der Festplatte, sondern auf der Cloud-Festplatte von Microsoft. Das geschieht ebenso schnell wie die örtliche Speicherung, da die Aufgaben – das Kontaktieren des Servers, das Einloggen, das Versenden der Daten – im Hintergrund unbemerkt ablaufen und den Workflow bei der Arbeit nicht stören.

Social Word 2013

Überhaupt scheint Microsoft bei Word 2013 Gefallen an den Features des inzwischen sehr sozialen Internets gefunden zu haben. In der finalen Version, die im Februar 2013 erwartet wird, ist auch Skype integriert, so dass die in Unternehmen inzwischen sehr beliebte Software nicht mehr separat gestartet werden muss. Auch SharePoint, eine Anwendung, die sich ebenfalls unbemerkt im rechten Teil der Taskleiste einnistet, führt beispielsweise wichtige Feeds von Facebook oder auch die in Unternehmenskreisen wichtigen Netzwerke LinkedIn und Xing zusammen und ermöglicht dadurch einen direkten Zugriff, ohne den Webbrowser öffnen zu müssen. Word 2013 – beziehungsweise das gesamte Office-Paket – wird dadurch immer mehr zu einer zentralen Anwendung, von welcher aus alle wichtigen Arbeitsschritte in einem produktiven Umfeld erfolgen können. Ein App-Store, der das Einpflegen von diversen Add-Ins erlaubt, wird ebenfalls zum Start verfügbar sein, um zusätzliche Funktionalität – wie vielleicht eine verbesserte Rechtschreibprüfung oder eine Unterstützung für exotische Sprachen – bereitzustellen.

Fazit

Äußerlich sieht es auf den ersten Blick nicht so aus, als hätte sich in Word 2013 – bis auf die Optik – viel getan. Wer einen Blick unter die Haube wirft, wird jedoch schnell feststellen, dass die erweiterten Cloud- und Social-Features dafür sorgen, dass sich in diesem Release die vielleicht umfangreichsten Änderungen seit langer Zeit befinden.
Lassen Sie sich in den Word Trainings zeigen, wie man mit Word die besten Ergebnisse erzielen kann. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Word 2013 Grundlagen Schulung und die Word 2013 Aufbau Schulung.

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