Adobe Photoshop CC – Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Photoshop CC – die neue Version des beliebten Programms zur Bildbearbeitung wird nicht mehr gekauft, sondern gemietet. Mit Abschluss des Abos haben Sie Zugriff auf Creative Cloud und somit auf zahlreiche Neuerungen. Wie Adobe bekannt gibt, wurde die Geschwindigkeit optimiert, daneben erwarten Sie zahlreiche kreative Tools und verbesserte Funktionen wie dem neuen intelligenten Upsampling, welches Bilder mit niedriger Auflösung in hochauflösende Grafiken verwandelt.

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Photoshop abonnieren

Zunächst bietet Adobe eine kostenlose 30-Tage-Version an, um Photoshop CC zu testen. Nach Abschluss eines Abos können Sie ohne Neuinstallation direkt die kostenpflichtige Vollversion nutzen. Auch bei der CC Version wird Photoshop komplett und lokal auf dem Computer installiert, allederdings muss innerhalb eines 30-Tages-Rhythmus von Adobe Online geprüft werden, ob das Abo noch besteht. Alternativ zum Einzel-Abo ist es möglich, ein Komplett-Abo abzuschließen – mit diesem erhalten Sie Zugriff auf sämtliche Adobe-Kreativprodukte in der Creative Cloud. Auch ein Abo für Teams kann abgeschlossen werden, um die Zusammenarbeit und das Filesharing zu optimieren.

Die Neuerungen im Überblick

Bereits jetzt gibt es in Photoshop CC zahlreiche Neuerungen. Künftige Aktualisierungen und neue Features stellt Adobe direkt über Creative Cloud als Software-Update zur Verfügung. Dieses kann dann, falls gewünscht, installiert werden. Neben der gewohnten lokalen Speicherung der Dateien, bietet die Adobe Creative Cloud jedem User aber auch die Möglichkeit, Dateien ähnlich wie bei der Dropbox auf einen eigenen, 20 GB großen Online-Bereich hochzuladen, um diese von dort freizugeben, zu veröffentlichen oder mit anderen zu teilen. An neuen Features bietet Photoshop CC einen selektiven Scharfzeichner, eine Verwacklungsreduzierung und verschiedene weitere Tools, um die Bildqualität auch bei niedriger Auflösung des Ausgangamaterials zu optimieren.

Die Verwacklungsreduzierung in Photoshop CC ist ebenfalls Bestandteil der Trainings

Erstaunliche Ergebnisse liefert die Verwacklungsreduzierung in Photoshop CC

Darüberhinaus wurden die 3D-Funktionen (bisher nur in der Extended-Version verfügbar) und Camera Raw 8 als Plug-in eingebunden. Verbessert wurde auch die Arbeit mit Formen, Pfaden, Smart-Objekten und Schriften, was laut Adobe insbesondere für Webdesigner interessant ist. Diese profitieren auch von einem optimierten CSS-, HTML- und SVG-Import. Für jede Bildbearbeitung vorteilhaft ist die Möglichkeit, wiederkehrende Arbeitsschritte zu automatisieren. Diese wurde erweitert und anwenderfreundlicher gestaltet.

Für wen ist die Software geeignet?

Als Zielgruppen für Photoshop CC nennt Adobe sowohl professionelle Fotografen, Webdesigner und Grafikdesigner als auch Hobby-Fotografen und jeden anderen, der gelegentlich Bilder bearbeitet. Die Software bietet die üblichen Möglichkeiten, Urlaubsfotos zu verbessern und zu veröffentlichen, aber auch Bilder professionell zu retuschieren und sie für die verschiedensten Zwecke zu verändern. Grafiken können in wenigen Schritten für den Druck aufbereitet werden. Profis finden bis hin zur 3D- und Videobearbeitung alle Tools und Features in der Creative Cloud Version, die sie für ihre kreativen Arbeiten benötigen.

Bildqualität verbessern

Zur Verbesserung der Bildqualität stellt Adobe in Photoshop CC Tools wie den selektiven Scharfzeichner und die Wackelreduzierung zur Verfügung. Verwackelte Fotos, wie sie beispielsweise durch eine unruhige Hand bei langsamer Verschlusszeit entstehen können, werden mit der Wackelreduzierung geschärft. Auch der Scharfzeichner hilft, Verwacklungen ohne Rauschen zu reduzieren. Daneben haben Sie die Möglichkeit, Bilder mit niedriger Auflösung in solche mit einer hohen Auflösung umzuwandeln, was durch intelligente Algorythmen mit erstaunlich geringem Qualitätsverlust verbunden ist.

Extended-Version und Camera Raw

Die Photoshop Schulungen bei INCAS vermitteln den Umgang mit den Camara Raw Filtern

Der Camara Raw Filter ist jetzt in den Photoshop CC Filtern zu finden

Die Möglichkeit der Bildanalyse und 3D-Imaging-Tools, die bisher nur in der Extended-Version verfügbar waren, sind nun in Photoshop CC integriert. Das Camera Raw 8 Plug-in ermöglicht es, Filter anzuwenden und präzise Korrekturen an Bildern vorzunehmen.

Camera Raw-Filter

Camera Raw-Filter

Formen und Smart-Objekte

Für Webdesigner und Hobby-Grafiker gleichermaßen interessant: Formen können nach ihrer Erstellung noch beliebig angepasst werden, auch der Export in das CSS-Format ist möglich. Bei der Anwendung von Smart-Objekten bleibt die Originalversion erhalten, jeder Effekt kann im Nachhinein nochmals überarbeitet oder wieder entfernt werden.

3D und Video

Die Arbeit mit 3D-Objekten wurde in Photoshop im Hinlick auf die Reaktionszeit und die Live-Vorschau verbessert. Über Creative Cloud stellt Adobe außerdem verbesserte Tools für 3D-Effekte zur Verfügung, die die Erstellung räumlicher Effekte wie Spiegelungen, Beleuchtungsszenarien, Oberflächenstrukturen und real wirkender Schattenspiele vereinfachen und verbessern sollen. Kontextsensitive Steuerelemente unterstützen bei der Erstellung und Bearbeitung von dreidimensionalen Grafiken.

photoshop-3D-Moeglichkeiten

Ebenfalls optimiert wurde der schnelle Wechsel zwischen der zweidimensionalen zur dreidimensionalen Bildbearbeitung. Verbessert wurden weiterhin die Video-Bearbeitungsmöglichkeiten, auch das Erstellen neuer Clips ist mit Adobe Photoshop CC möglich.

Text und Typografie

Eine neue Vorschaufunktion der CC zeigt, wie eine in Photoshop bearbeitete Schrift im Web angezeigt wird, so dass nachträglich notwendige Verbesserungen minimiert werden. Andere Tools unterstützen dabei, Schriften individuell anzupassen, sie beispielsweise mit Konturen und Verläufen zu versehen. Eigens erstellte Typografieformate können künftig gespeichert und jederzeit zur erneuten Anwendung abgerufen werden.

CSS, HTML, SVG

Webdesigner dürfte es freuen: Adobe bietet nun die Möglichkeit des Farbimports aus Dateien im CSS-, HTML- und SVG-Format. Werden in Photoshop spezielle Elemente für Webseiten erstellt, kann für diese direkt aus der Datei heraus der CSS-Code erstellt werden – auf diese Weise werden spätere Abweichungen in der Darstellung verhindert.

Lernen Sie die neuen Smartfilter in den Photoshop CC Schulungen kennen

Die neuen Smartfilter in Photoshop CC

Geschwindigkeit

Die Arbeit mit großen Dateien wird durch das automatische Speichern von Änderungen im Hintergrund erleichtert – es sind keine Arbeitsunterbrechungen notwendig und es ist möglich, eine vorherige Version wiederherzustellen. Mit der Erstellung benutzerdefinierter Regeln können Aktionen festgelegt werden, die nach dem If-Then-Prinzip automatisch ausgeführt werden. Die Möglichkeit der Pfaderstellung erleichtert ebenfalls Routinearbeiten. Auch die Geschwindigkeit der Bildbearbeitung ist laut Adobe über Creative Cloud verbessert, um die schnelle Echtzeitanzeige kümmert sich Mecury Graphics Engine.

Fazit

Der Photoshop CC Startscreen

Der Photoshop CC Startscreen

Wer die Neuerungen von Photoshop nutzen möchte, muss nun zwangsläufig auf das Abo und die Creative Cloud zurückgreifen. Dafür sind dann aber auch die Tools und Features stets auf dem neuesten Stand, entsprechend vielseitig sind die kreativen Möglichkeiten. Auf Dauer kommt man ohnehin nicht um die CC Version umhin, wenn man mit den Adobe Produkten arbeiten möchte. Wie lange man den Umstieg von den Creative Suite Produkten hinauszögern möchte, hängt dann stark vom Appetit auf die stetig wachsende Zahl neuer und arbeitserleichtenderer Features ab, die Quartal für Quartal in Photoshop CC implementiert werden.

Schulungen

Um sich mit den neuen Möglichkeiten des Flagschiffs der Creative Cloud vertraut zu machen, bieten sich Photoshop Schulungen an, wie sie durch die INCAS Training angeboten werden. Hierzu finden sich im Einzelnen:

Die Trainings werden bei der INCAS von Adobe zertifizierten Trainern in effizienten Kleingruppen gehalten.

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