Maxon-Cinema 4D R17

10 Gründe für den Cinema 4D R17 Umstieg

Maxon Cinema 4D gehört zu den aufregensten Programmen, die Sie bei INCAS lernen können. Wo sonst kann man in so kurzer Zeit so schnell so anspruchsvolle grafische Ergebnisse erzeugen? Wir lieben es, Sie mit und für dieses Programm zu begeistern und sind froh, dass die steile Lernkurve der Benutzeroberfläche von Cinema 4D auch Ihnen schnelle Erfolgsrelebnisse in den Trainings bringen wird.

Maxon Cinema 4D: Darum lohnt sich der Umstieg auf Cinema 4D R17

Wie jedes Jahr ist auch 2015 in guter alter Tradition im September das neue Update von Cinema 4D auf den Markt gekommen. Wir haben Ihnen zehn Gründe aufgelistet, weshalb das Programm auch in der 17. Version wahrscheinlich den Preis rechtfertigt.

Cinema 4D

Workflow

Ein Wort, das MAXON gerne bei der Vorstellung von Cinema 4D R17 in den Mund nimmt, ist Workflow. Release 17 soll einen reibungslosen Workflow ermöglichen, unter anderem das Take System und der Color Chooser, welcher den Umgang mit Farben innerhalb der Arbeitsprozesse erleichtern soll, zeichnen sich dafür verantwortlich. Das neue Take System mit seinen mannigfaltigen Parametern stellt eine einfache Möglichkeit dar, Szenen, Objekte, Materialien und vieles mehr als varinate zu speichern. So können z.B. für ein Objekt gleich mehrere Materialien oder Eigenschaften gespeichert werden, die quasi auf Knopfdruckabrufbar sind. Der Color Chooser hingegen erlaubt die pixelgenaue Auswahl von Farben auf dem Bildschirm, um damit komplett eigene Farbpaletten mit Cinema 4D R17 zu erstellen. Auch exotische Farbräume, wie die Kelvinskala, werden dabei unterstützt.

 


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Einfache Integration von Effekten

Cinema 4D R17 bietet eine nahtlose Integration der Houdine Engine von Side Effects. Um hochauflösende Simulationen innerhalb von Cinema 4D R17 durchzuführen – wie etwa bei der Darstellung von Partikeleffekten, Flüssigkeiten wie Wasser oder Öl sowie Flammen und Rauch -, sind nun deutlich weniger Arbeitsschritte notwendig. Digitale Assets können nativ in eine Szene eingefügt werden, ohne den Umweg über externe Programme gehen zu müssen. Zusammen mit den aktualisierten Materialbibliotheken sind extrem wirklichkeitsgetreue Abbildungen der genannten Effekte nun auch in Cinema 4D R17 möglich, was den Anspruch an einen besseren Workflow unterstreicht. Der Import von Objekten innerhalb der SketchUp-Community bleibt ebenfalls komplett erhalten und kann mit dem genannten Feature kombiniert werden.

Grund06_Verbessertes Motiontracking Cinema 4D

Verbessertes Sculpting

Ein wichtiger Bestandteil von Cinema 4D R17 ist außerdem das überarbeitete Sculpting-System. MAXON verspricht Dutzende neuer Tools und Verbesserungen, um etwa die Animation von Charaktere zu vereinfachen. Durch Sculpt to Pose Morph z.B. werden die einzelnen Layer außerdem deutlich komfortabler überblendet, sodass der Schritt vom Design bis hin zur fertigen Animation von Charakteren schneller vonstattengeht. Eine automatische Edge Detection innerhalb der Software erlaubt außerdem präzisere und gleichzeitig schnellere Animationen ohne Qualitätsverlust im Vergleich zur manuellen Auswahl von zu bearbeitenden Kanten. Der Pinsel erkennt nun automatisch, wo ein Element aufhört – und erleichtert etwa das Ausfüllen von Flächen deutlich. Dieses Feature ist exklusiv in Cinema 4D R17 enthalten und wird, ebenso wie die bereits genannten Funktionen, zu einem besseren, verständlicheren Workflow beitragen.

Realistischere natürliche Elemente

Für die Abbildung chaotischer Elemente, wie sie etwa in der freien Natur auftauchen, verspricht Cinema 4D R17 Abhilfe: Mittels des neuen Variation-Shaders kann ein Materialkanal mit Materialvarianten ausgestattet werden, um etwa dessen Farbe oder Transparenz für die Berechnung komplexer Beleuchtungsmodelle zu verändern. Normal-Maps werden durch diesen Shader ebenso bearbeitet wie viele anderen Parameter, welche ein natürliches Element auszeichnen. Diese Arbeit nimmt Ihnen Cinema 4D R17 auch automatisch ab, sodass etwa bei der Abbildung von Blättern zahlreiche unterschiedliche Varianten generiert werden, welcher der willkürlichen Anordnung innerhalb der Natur entsprechen. Der Shader ermöglicht es erstmals Varianten in chaotische Massen wie z.B. Blätter an Bäumen oder Sträuchern, angehäufte Objekte wie Münzen, Perlen, Früchte etc. zu bringen und spart damit unglaublich viel Zeit und Ressourcen.

Grund02_optimierte Materialien Cinema 4D

Neuer Material Override

Neu in Cinema 4D R17 ist der Material Override: Innerhalb eines Clay Renderings beispielsweise können Sie dadurch ein frei wählbares Basismaterial für alle Objekte innerhalb des Renderings festlegen. Anschließend können Sie für einzelne Objekte durch den Material Override bestimmte Kanäle von Ihren Änderungen ausschließen – wie etwa Transparenzkanäle oder Displacement-Maps für die Darstellung grober Oberflächen. Dadurch können Sie eine Straße weiterhin mit einer tiefen Pflasterstruktur versehen, während Glas durch einen gewünschten Transparenzeffekt durchsichtig bleibt. Die vollständige Bearbeitung aller Elemente innerhalb einer Szene wird durch diese einfachen Arbeitsschritte deutlich vereinfacht, ohne dass die Qualität und Komplexität Ihrer Szenen darunter leiden müsste. Kurz: Basismaterial in den Rendersettings unter „Material Override“ angegeben und schon rendert die Engine eine feine Clay Szene heraus. Alle in der Szene befindlichen Materialien werden für den Renderprozess mit dem Basismaterial überschrieben.

Präziseres Motion-Tracking- und Animationssystem

Das verbesserte Motion-Tracking innerhalb von Cinema 4D R17 sorgt dafür, dass das Einfügen von 3D-Elementen in bestehenden Szenen sowohl präziser als auch intuitiver umgesetzt werden kann. Dabei hilft eine grafische Analyse, wodurch der Motion-Tracker fehlerhafte Tracks identifizieren kann. Auf Wunsch werden diese dann automatisch korrigiert, was insgesamt zu einem einfacheren Umgang mit Motion-Tracking in Cinema 4D R17 führen soll. Wahlweise gelingt Ihnen der Zugriff auf dieses Feature durch eine übersichtliche Ansicht von oben oder durch Graphen, welche die wichtigsten Details der Szene darstellen. Für Animationen hingegen steht eine Verbesserung der F-Kurven im Raum, um etwa mit gewichteten Tangenten besser umgehen zu können. Die verbesserten Timeline-Einstellungen führen zusammen mit den genannten Features zu einem schnelleren Workflow innerhalb von Cinema 4D R17.

Grund08_Verbesserte Spline_Tools Cinema 4D

Anpassungen durch automatische Perspektivkorrektur

Fallende oder gebogene Linien innerhalb von echtem Filmmaterial in Kombination mit 3D-Elementen verlangen häufig nach einer perspektivischen Korrektur aufgrund auftretender optischer Verzerrungen. Dieser in der Regel sehr hohe Bearbeitungsaufwand wird durch Cinema 4D R17 abgeschwächt. Das erwähnte Motion-Tracking sorgt zusammen mit einer Kamerakalibrierung dafür, dass 3D-Elemente der Verzerrung besser angepasst werden können. Alternativ nutzen Sie dieses Tool dafür, um das Originalmaterial an die 3D-Objekte anzupassen und dadurch den umgekehrten Weg zu gehen. Für welchen Weg Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen – denn das Resultat sieht durch Cinema 4D R17 in jedem Fall hervorragend aus. Eine einfache Nutzung der genannten Features wird durch ein intuitiv zu bedienendes grafisches Interface ermöglicht, das Ihnen die Erstellung einzelner Profile für jedes Objekt gewährt, um somit jederzeit Zugang für einen kreativen Einsatz dieser Möglichkeiten zu haben.

 


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Verbesserte Spline-Tools

Was in der R16 mit dem Poly-Stift begann zieht nun auch bei den Splines in Form des Spline-Stiftes ein. Die Spline-Tools sind eines der Kernfeatures in Cinema 4D R17: Sie wurden komplett überarbeitet und bieten durch den Spline-Stift nun eine einfachere Art und Weise, Splines schnell und vor allem präzise zu erzeugen. Beispielsweise lassen sich Punkte oder auch ganze Abschnitte eines Splines erstellen sowie verbiegen, glätten oder anderweitig bearbeiten. Alle Funktionen funktionieren on-the-fly und lassen sich auf jedes beliebige Spline anwenden. Boolsche Operatoren feiern in Cinema 4D R17 ebenfalls ihren Einstand in das Spline-Modelling, sodass MAXON hier nicht weniger verspricht als die Modellierung in einer völlig neuen Dimension. Ein intuitiveres Benutzerinterface soll dafür sorgen, dass das neue Spline-Tool auch für langjährige Anwender von Cinema 4D einfach anzuwenden und die Umstellung in kurzer Zeit möglich sein soll.

Grund05_Material Override Cinema 4D

Neuer Formel-Shader

Um Kanäle für jedes Material getrennt zu definieren, steht in Cinema 4D R17 ein neuer Formel-Shader bereit. Koordinaten im X/Y/Z-Format für Objekte innerhalb der Szene werden dort ebenso verarbeitet wie U- und V-Koordinaten für Texturen. Selbst die Zeit als Dimension ist durch den Formel-Shader nutzbar, was beispielsweise dann hilft, wenn Sie die Materialen für eine Animation verwenden möchten. Der Formel-Shader richtet sich dabei an alle Anwender: Recht simple Oberflächenmuster auf ausgewählten Elementen können ebenso erstellt werden wie sehr komplexe, mathematisch exakte Simulationen. Eine Grenze wird nur durch Ihre eigene Fantasie definiert.

Schnell, einfach und real

Diese Eckpunkte definiert MAXON als wichtigstes Feature von Cinema 4D R17 auch in der neuesten Version. Externe Hilfsmittel sollen etwa bei der Verwendung von Splines wegfallen, sodass hier eine gewaltige Zeitersparnis im Raum steht. Weiterhin soll das Programm auch unter Windows 10 performanter ausfallen als die Vorgängerversion, wodurch sich die Zeit für die Berechnung komplexer Szenen etwas reduziert. Gerade als professioneller Anwender sind alle genannten neuen Features dafür verantwortlich, dass sich der Umstieg auf Cinema 4D R17 aller Voraussicht nach lohnen wird – denn das Programm soll nun nicht weniger als ein kompletter Workflow-Hub für „all things 3D“ sein.

Grund01_Color_Chooser Cinema 4D

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